Die Handstickerei ist schon viele Jahrhunderte alt. Schon Homer berichtete, dass seine Gattin viele Teppiche gestickt hat.
Die grobe Kreuz- und Halbkreuzstickerei war schon im Mittelalter sehr beliebt. Diese Tapisserien wurden in Burgen und Schlössern and die Wände gehängt um diese wärmer und freundlicher zu gestalten.
Die Zeit des Rokoko brachte eine entscheidende Wandlung, die Materialien (Untergrund) wurden immer feiner und so konnte man Ziergegenstände, Abendtaschen, Schmuck und vieles mehr erzeugen.Durch die kleinere Fläche bedingt, bedurfte es viel feinerer Stickereien und so entstand die Petit-Point-Stickerei. Der Name kommt davon, dass jeder Stich mit freiem Auge wie ein Punkt erscheint.
Als Vorlage dienen Gemälde berühmter Künstler, welche in einzelne Farbpunkte aufgelöst werden, wobei jeder Farbpunkt später einem Stich in der Stickerei entspricht. Die Kunst besteht darin, dass das fertige Produkt dem Original in Farbe und Ausdruckskraft möglichst nahe kommt. Bis zu 3.500 Stiche pro square inch (6,25 cm²) sind bei diesen besonders feinen Arbeiten notwendig, um den Charakter eines Bildes wiedergeben zu können. Nur Personen mit einem ausgeprägtem Farbempfinden können die Zusammenstellung der Farben durchführen: die Farben der Bilder werden aus einer Palette von über 800 Farbtönen ausgewählt. Kein Wunder also, dass die Werke aus der Wiener Manufaktur von maschinell gefertigter Ware leicht zu unterscheiden sind.

Jahrhunderte nach Kaiserin Maria Theresia sind die feinen Stickereien auch bei Hof noch gefragt: Die Wiener Manufaktur freut sich besonders darüber, dass sie europäische Königshäuser und auch das japanische Kaiserhaus zu ihren Kunden zählen darf.

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